Zutat:Vanille

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Vanille
Vanille
100 g enthalten:
Brennwert: 1797 kj / 426 kcal
Fett: 15,2 g
Kohlenhydrate: 63,8 g
Eiweiß: 5 g
Cholesterin: keine Angabe
Ballaststoffe: keine Angabe
Rezepte, die diese Zutat verwenden

Die Vanille ist ein Gewürz, welches aus den fermentierten Kapseln verschiedener Arten der Gattung Vanilla gewonnen wird (z.B. Gewürzvanille oder Vanilla tahitensis). Der Name stammt über das französische vanille vom spanischen vainilla ('kleine Hülse oder Schote', zu lat. vagina). Vanille in Stangenform wird auch als „Königin der Gewürze“ bezeichnet und ist nach Safran das zweit teuerste Gewürz. Wenn man sie kauft sind sie meist in einem durchsichtigen Plastikröhrchen verpackt. Dadurch verlieren sie weniger von ihrem Arome und man kann sehen, wie die Stange aussieht.

Ursprung der Gewürzvanille sind Mexiko und Mittelamerika. Vor allem wegen des aromatischen Inhaltsstoffes Vanillin, in den nach der Fermentation schwarzen Kapseln, war sie schon bei den Ureinwohnern Mexikos, den Azteken als Gewürz bekannt. Die spanischen Eroberer brachten die Vanille nach Europa. Da sie nur in Mexiko wuchs, hatten die Spanier lange Zeit das Monopol auf Vanille. Heute wird sie in tropischen Gebieten rund um die Erde angebaut.

Echte Bourbon-Vanille hat ein blumig-würziges Aroma, ist verwendbar für Obstsalat, feine Desserts, Vanillesauce und Eiscrème. Die Bourbon-Vanille hat ihren Namen von der Insel Réunion im Indischen Ozean, die bis zur Französischen Revolution Ile Bourbon hieß. Die Hauptanbaugebiete sind heute Madagaskar, die Komoren, Réunion und Mexiko.

Behandlung einer Vanillestange

Vanillemark herauskratzen

Die Vanillestange längs aufschneiden und das Mark im Inneren der Schote mit einem scharfen Messer vorsichtig auskratzen.

Vanillezucker selber herstellen

Nach dem herauskratzen des Vanillemarks die Schote in ein mit Zucker gefülltes Glas geben. Das Glas mit einem Deckel gut verschließen. Nach 1–2 Wochen ist der Vanillezucker verwendbar. Auch bereits verwendete (gekochte) Vanilleschoten lassen sich dafür nutzen, es ist noch genug Restaroma vorhanden. Einfach abspülen, trocknen lassen und wie beschrieben verwenden.

Vanilleextrakt

Tahiti-Vanille (unten)

Vanilleextrakt, auch als Vanille-Essenz bezeichnet, ist ein scharf schmeckender flüssiger Auszug von Vanille mit etwa 35% Ethanol und manchmal etwas Zuckersirup. Reiner Vanilleextrakt, wenn als solcher gekennzeichnet, muss immer aus echten Vanilleschoten extrahiert werden. Er enthält die Aromastoffe der Vanille in hochkonzentrierter Form und ist praktisch unbegrenzt haltbar. Vanilleextrakt wird vor allem in der industriellen Lebensmittelherstellung verwendet. Die Hersteller von Vanilleextrakt verwenden dabei Vanilleschoten unterschiedlicher Herkunftsorte und Qualität, um gleichbleibende Qualität zu erzielen und um spezifischen Anforderungen zu entsprechen. So enthält Vanilleeis neben Bourbon-Vanille auch andere, strengere Vanillesorten als Geschmacksträger.

Vanillepulver

Die Schote wird wird im Ganzen gemahlen. Gemahlene Vanille hat gegenüber Vanilleschoten den Vorteil, dass sie sich besser dosieren lässt.

Siehe auch

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