Zutat:Honig
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| Rezepte, die diese Zutat verwenden |
Honig ist der von Pflanzenblüten erzeugte Nektar, der von Honigbienen gesammelt, im Bienenmagen veredelt und zur Ernährung ihrer Larven in den Waben den Bienenstocks gesammelt wird und dort reift. Honig ist durch den hohen Anteil von Zucker sehr haltbar.
Der Geschmack des Honigs hängt von der Art der Blüten ab, die von den Honigbienen angeflogen werden. Meist geht aus dem Namen des Honigs schon hervor, welche Blütenart die bevorzugte der Bienen war. So wird Rapshonig von Bienenvölkern gesammelt, deren Bienenstöcke in der Nähe großer Rapsfelder stehen.
Ein weiteres Merkmal des Honigs ist der Anteil von Blütenpollen, den er enthält. Dies hat mit der Honigbienenart und auch den Pflanzen, die sie anfliegen zu tun.
Um große Mengen von Honig gleicher Art zu erzeugen, füttern die Imker mit Zuckerwasser zu, sodass sich der Zuckeranteil im Honig erhöht und sich die Ausbeute an Honig steigert. Will man den Honig zum Süßen von Speisen verwenden ist solcher Honig geeignet.
Will man aber wirklichen Honiggenuss auf sein Frühstücksbrötchen, so bleibt einem der Weg zum Imker nicht erspart. Der Honig ist hier zwar etwas teurer, aber er ist auch hochwertiger, sowohl im Geschmack, als auch in den Inhaltsstoffen. Man sollte generell darauf achten, kalt geschleuderten Honig zu kaufen.
Die wichtigsten Honigsorten sind:
[Bearbeiten] Waldhonig
Waldhonig wird von Bienenvölkern gesammelt, die an Waldrändern leben. Der Honig wird also von den verschiedensten Pflanzen gesammelt. Waldhonig ist der typische Honig, der zum Frühstück serviert wird. Aber auch beim kochen hat er seine Bedeutung. Er harmoniert sehr gut zu Fleischgerichten, sowohl zu Schwein als auch zu Rindfleisch. Er rundet Saucen sehr schön ab. Aber auch zu Salaten passt dieser Honig. In einem Dressing darf ein Teil Süße nicht fehlen. Anstelle von Zucker benutzt man besser Honig, weil er gleich auch eine Menge Aroma mitbringt. Waldhonig eignet sich für Dressings hervorragend.
[Bearbeiten] Kleehonig
Kleehonig ist fast weiß und sehr fest. Kinder lieben Kleehonig als Brotaufstrich. Doch nicht nur als Brotaufstrich verwendet man Kleehonig. Man benutzt ihn auch zum Süßen von Getränken.
[Bearbeiten] Tannenhonig
Wie es der Name schon sagt, sammeln Bienen den Nektar von Tannen für diesen Honig. Er ist dem Waldhonig ähnlich, nur dunkler und herber. Wie der Waldhonig passt der Tannenhonig gut zu Fleischgerichten.
[Bearbeiten] Lavendelhonig
Dieser Honig wird vor allem in der Provence hergestellt. Er ist weiß bis goldgelb. Er passt hervorragend zu Ziegenkäse.
[Bearbeiten] Akazienhonig
Akkazienhonig ist sehr dünnflüssig und relativ durchsichtig. In der Küche kann man Akazienhonig für alles einsetzen, wofür man Honig so einsetzt. Ein klassischer Allrounder. Durch seine Konsistenz lässt er sich dazu noch gut dosieren. In Tees, Müslis oder Desserts fühlt sich Akazienhonig wohl.
[Bearbeiten] Sonnenblumenhonig
Dieser Honig hat seine Farbe von den Sonnenblumen aus denen sein Nektar stammt. Besonders in der asiatischen Küche wird Sonnenblumenhonig eingesetzt, weil er sehr fruchtig schmeckt. Deshalb eignet er sich zur Abrundung von Früchten, Fruchtsalaten und Fruchtsäften.
[Bearbeiten] Orangenblütenhonig
Mit Orangenblütenhonig kann man sehr einfach süße Gerichte und Getränke veredeln. Anstelle von Zucker verwendet man diesen Honig und erreicht zusätzlich noch eine sehr fruchtige Note. Da Orangenblütenhonig sehr flüssig ist, ist dieses Mischen auch sehr einfach. Und da er auch recht wenig Farbe mitbringt, verändert er die Farbe des Desserts oder Getränkes auch nur wenig. Dafür bringt er einen sehr angenehmen Duft mit.
[Bearbeiten] Kastanienhonig
Kastanienhonig ist sehr dunkel und zähflüssig. Er ist leicht bitter. Deshalb ist er in in der Küche auch nicht so gefragt, weil er sich zum süßen nicht so eignet. Er schmeckt aber sehr lecker zu Gans oder Ente, zu Käse, zu Nüssen und auf Vollkornbrot.


