Zutat:Fasan

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Fasan
Fasan
100 g Fasan enthalten:
Brennwert: 135 kj / 135 kcal
Fett: 5,2 g
Kohlenhydrate: 0,0 g
Eiweiß: 22,0 g
Cholesterin: keine Angabe
Ballaststoffe: keine Angabe
Rezepte, die diese Zutat verwenden

Der Fasan gilt in der Küche und bei Köchen als der König der Küche für alle und als Wildgeflügel nur während der Jagdsaison im Herbst als Frischfleisch erhältlich. Bereits Voltaire nannte den Vogel als "Eine Speise für die Götter". Der Genuss des Fasanenfleische war lange den Edlen, den Aristokraten, vorbehalten. Heutzutage ist das Fleisch des Fasans allerdings für jeden erhältlich und ein gesunder Genuss. Ausserhalb der Jagdzeit wird das feine Fleisch des Tieres aber auch außerhalb der Jagdsaisongut sortierten Lebensmittelgeschäften, besonders in Delikatessläden, auch tiefgefroren angeboten. Feinschmecker schätzen das Fleisch der männlichen Fasane, da diese Schmackhafter sind. Das weibliche Tier ist im Gegensatz dazu feiner in der Fleischstruktur.

Fleischstruktur

Die Fleischstruktur des Fasans ist ähnlich wie bei einem Huhn, hat allerdings, wie für Wildfleisch üblich, eine etwas dunklere Farbe.

Verwendung in der Küche

Der köstliche Vogel schmeckt am Besten, wenn er im Ganzen oder in Teilstücken zerlegt gebraten wird. Als Beilage harmoniert am Besten eine schöne Wildsauce aus den ausgelösten Karkassen sowie Gemüse und Kartoffelpüree, Schupfnudeln und bei Wild übliche Beilagen.

Das Beizen, Marinieren

Das Beizen, also das Einlegen in eine Marinade, kann aber muss nicht sein. Falls das zarte Fleisch mariniert werden soll, sollte dies bereits am Vortag geschehen. Es empfiehlt sich eine Marinade aus etwas gutem Rotwein, in kleine Würfel geschnittenem Wurzelgemüse, etwas Thymian, Salz sowie Pfeferkörner. Darin dann das Fasanenfleisch über Nacht im Kühlschrank darin marinieren lassen. Vor der Zubereitung aus der Marinade nehmen, gut trocken tupfen und nochmals mit Salz sowie Pfeffer.

Braten in der Pfanne

Zum Braten sollten möglichst junge Fasane verwendet werden. Da das zarte Fleisch leicht austrocknet, wird gerne eine Speckschicht um das Fleisch gewickelt, (siehe auch bardieren)

Braten im Backrohr

Auch hier sollte das Fleisch mit Speck umwickelt werden. Dann in einer Pfanne mit wenig Fett kurz rundum anbraten und im heißen Backrohr kurz fertiggaren lassen. In der Zwischenzeit immer wieder mit Wildfond und einem passendem, gutem Rotwein aufgießen. So entsteht gleichzeitig eine Sauce, die mit Butter etwas montiert werden sollte.

Beilagen

Zu gebratenem Fasan passen die klassischen Wildbeilagen wie Serviettenknödel, Kroketten, Specklinsen, Rotkraut, Maroni, Preiselbeerkompott usw.hat - wie etwa Holler, Hagebutten oder Kürbis.

Kaufempfehlung

Ob mit Federkleid als ganzen Fasan oder bereits zerlegt. Falls zerlegt sollte man den Fasan allerdings mitsamt den Karkassen erwerben, also mit den Knochen und Abschnitten, die für die Sauce, einen Wildfond oder Suppen hervorragend als Basis dienen und verarbeiten werden können.

Siehe auch

Andere Ausgaben