Zutat:Curry

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Curry
Curry
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Ballaststoffe: keine Angabe
Rezepte, die diese Zutat verwenden
Currymischung Madras

Curry – von der englischen Transkribierung des tamilischen Wortes kari = „Soße“ – hat zwei Bedeutungen:

  • In Indien und Thailand ist Curry ein Oberbegriff für Fleisch-, Fisch- oder Gemüsegerichte in Soße, die mit Reis oder Brot serviert werden, wobei sich die beiden Curry-Arten von den Zutaten deutlich unterscheiden;
  • Im Westen bezeichnet man so in erster Linie eine spezielle Gewürzmischung („Curry-Pulver“), die hauptsächlich zur Zubereitung eines Curry-Gerichtes dient, aber auch zum Würzen von Pommes-Frites, Ketchup oder der berühmten Currywurst; das „westliche“ Curry-Pulver ist meist gelblich und scharf und hat einen charakteristischen Geschmack.

Dieses „Currypulver“ heißt dagegen in Indien Garam Masala, wobei es eine erheblich größere Vielfalt an Zutaten, Farben und Aromen gibt. Im Westen wiederum bekommt man unter der Bezeichnung Garam Masala meist dunklere und süßlichere Curry-Pulver.

Zur Herstellung einer Curry-Gewürzmischung bzw. eines Garam Marsala werden die verwendeten Gewürze in der Regel zuerst in der Pfanne ohne Fett angeröstet und dann im Mörser oder einer Mühle zerkleinert.

Charakteristische Bestandteile einer Currymischung

Selbst hergestellte Curry–Gewürzmischungen

Selbst hergestellte Garam Masala-Gewürzmischungen

Currypasten

Neben den trockenen, pulverigen Curry-Gewürzmischungen bzw. Garam Masalas setzen sich abgepackte feuchte Currypasten (wie z. B. Patak's) immer mehr am Markt durch weil sie die Herstellung stark vereinfachen, besonders wenn man nur gelegentlich ein Curry kocht. Es gibt auch rote oder grüne Currypaste für thailändische Currys.

Siehe auch

Andere Ausgaben