Zutat:Berliner Weiße

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Berliner Weiße
Berliner Weiße
100 ml Berliner Weiße enthalten:
Brennwert: keine Angabe / keine Angabe
Fett: 0,0 g
Kohlenhydrate: keine Angabe
Eiweiß: keine Angabe
Cholesterin: 0,0 mg
Ballaststoffe: keine Angabe
Rezepte, die diese Zutat verwenden

Berliner Weiße ist ein traditionelles obergäriges Schankbier, das, wie sollte es anders sein, aus Berlin stammt. Es wird aus einer Mischung von Gersten- und Weizenmalz gebraut und ist leicht trübe, weil es nicht gefiltert wird. Das besondere bei der Berliner Weiße ist die zweite Gärung, die so genannte Milchsäuregärung, wodurch das Bier zum einen sehr haltbar wird, zum anderen einen leicht säuerlichen Geschmack bekommt.

In den alten Berliner Eckkneipen war die Weiße früher das normale Bier, zu dem Korn- oder Kümmelschnaps getrunken wurde. Seit die Berliner Brauereien auch Bier nach Pilsener Art herstellten, verlor die Weiße ihren Charakter als Volksgetränk und wurde zur regionalen Spezialität. Wegen ihres geringen Alkoholgehalts von ca. 2,8 % Vol. und ihres erfrischenden Geschmacks wird sie vor allem im Sommer konsumiert. Man trinkt sie gern als "Berliner Weiße mit Schuss", d.h. als Biermischgetränk aus 0,33 l Weiße und 2 cl Sirup. Meist wird Waldmeistersirup ("Weiße grün") oder Himbeersirup ("Weiße rot") verwandt.

Berliner Weiße wird in speziellen Berliner-Weiße-Gläsern serviert, einer offenen Schale mit langem Stiel. In Gartenlokalen wird sie oft mit einem Trinkhalm serviert, was den sommerlichen Charakter des Getränks unterstreichen soll, den Genuss aber einschränkt. Richtige Berliner behaupten, dass der Strohhalm nur für Touristen gut ist.


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