Zutat:Afra

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Afra
Afra
100 g frische Kartoffeln enthalten:
Brennwert: 292 kJ / 70 kcal
Fett: 0,1 g
Kohlenhydrate: 14,8 g
Eiweiß: 2 g
Cholesterin: keine Angabe
Ballaststoffe: keine Angabe
Rezepte, die diese Zutat verwenden

Eine typische Speisekartoffel in Europa ist Afra, eine mehlig Kartoffelsorte, die sich hervorragend für Püree eignet und im Handel leicht erhältlich ist.

Afra
Bezeichnung Eigenschaften
wissenschaftlicher Name Solanum tuberosum
Herkunft Deutschland
1. Zulassung 1990
Aussaat Frühjahr
Standort sonnig
Blütenform weiß, klein, eher selten
Reifezeit spät
Ertrag hoch, gleichmäßiger Wuchs
Ernte ab Oktober
Erhältlich frisch Oktober bis November, dann als eingelagerte Kartoffelsorte
Knollenform rundoval
Fruchtfleisch dunkelgelb
Geschmack kräftiger, angenehmer Kartoffelgeschmack
Schale gelb, mit Netzstruktur, flache Augen
Kochtyp mehlig kochend
Koch- Eigenschften Oberfläche zerkocht, weich, locker, mehlig und trochen. feinkörnig, geringer Stärkegehalt.
Lagerung gut lagerfähig
Überlagerung keine Angaben
Verwendung sehr gut für Püree

Allgemeiner Hinweis zur Lagerung

Kartoffeln, die nicht gewaschen werden, sondern mit etwas Erde eingelagert werden, sind länger lagerfähig. Das Gemüse nie im Kühlschrank aber trocken und gut durchlüftet sowie dunkel (Licht fördert die Bildung des giftigen Solanins, welches an grünen Stellen und in den Keimen zu erkennen ist), locker bis zu einer Höhe von max. 40 cm gestapelt und frostfrei bei einer gleichmäßigen Kälte von 4 bis 8 °C aufbewahren. Je wärmer die Temperatur, desto schneller keimen die Kartoffeln, was den Verlust der Substanz bedeutet. Die Inhaltsstoffe werden an den Keim abgegeben. Das Vitamin C bleibt dabei aber erhalten. Sogar nach 3 monatiger Lagerzeit enthält der Erdapfel immer noch 15 mg Vitamin C je 100 g.

Gesundheitshinweis

  • Gesundheitsschädliches und giftiges Solanin ist in den grüne Stellen bei Kartoffeln sowie in den Kartoffelkeimen enthalten. Daher beim Schälen stets alle vorhanden "Augen" sowie grüne Stellen zur Gänze entfernen!
  • Kartoffelsalat nicht länger als 24 Stunden aufbewahren. Nach dieser Zeit bilden sich schädliche Gifte aus der Kartoffel, woraus die strengen Lebensmittelvorschriften im Gastgewerbe resultieren.

Kochtipps

  • Kartoffeln am besten immer in der Schale kochen, die Vitamine bleiben dadurch erhalten und kochen nicht aus.
  • Wenn möglich immer gleich große Kartoffeln verwenden, die zur gleichen Zeit weich sind. Sollte dies nicht gegeben sein, die großen mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  • Das Kochwasser immer leicht salzen, damit wird das Aufspringen der Schale verhindert.
  • Den vollen Eigengeschmack geben die Knollen erst durch Beigabe von Kümmel zum Kochwasser frei.
  • Für Saucen, Suppen, Sauerkraut usw. anstatt Mehl eine geriebene, rohe Kartoffel zur Bindung verwenden, diese einfach mitkochen lassen.
  • Besonders lockeres Kartoffelpüree oder auch Kartoffelpuffer werden mit einer Prise zugefügtem Backpulver erreicht.

Siehe auch

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