Zubereitung:Waffeleisen

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Rezepte, die dieses Küchengerät verwenden

Ein Waffeleisen dienen zur Herstellung von Waffeln.

Waffeln werden nicht im Backofen gebacken, sondern in einem Waffeleisen. Dieses Küchengerät wurde im 13. Jahrhundert entwickelt. Die frühen Waffeln waren nicht immer süß, es sind auch verschiedene Rezepte für Käsewaffeln überliefert. Das Waffeleisen hat seine Form seit damals nicht wesentlich verändert. Es bestand aus zwei Eisenlatten, die durch ein Scharnier miteinander verbunden waren. Die Platten waren wie heute mit einem Waffelmuster versehen, manchmal aber auch mit dem Familienwappen des Eigentümers oder mit anderen bildlichen Darstellungen. Die meisten Platten waren rechteckig, es gab aber auch runde Waffeleisen.

Auf eine der vorgewärmten Platten wurde der Teig gegossen, die Platten wurden zusammengepresst und dann über das Feuer gehalten. Die Eisen hatten einen langen Stiel mit Holzgriffen, damit der Waffelbäcker nicht seine Finger verbrannte.

Vor der Erfindung des Waffeleisens wurden aus dem Teig dünne Pfannkuchen gebacken. Wie auch das Waffeleisen hatte eine solche "Kuchenpfanne" (ndl. Koekepan) einen langen Stiel. Noch heute wird in den Niederlanden eine langstielige Bratpfanne so genannt. Die bekanntesten Anwendungsarten für dünne Waffeln sind in den Niederlanden die Sirupwaffeln aus Gouda und die Waffeln für Eishörnchen.

Die üblichen in Deutschland verkauften flachen Waffelbackgeräte werden in der Regel "Waffeleisen" genannt, produzieren dünne Waffeln in überwiegend runder Form mit herzförmigen Segmenten (z.B. Waffeln auf feine Art).

Die größeren Waffeleisen dienen zur Herstellung von Brüsseler Waffeln oder Bergischen Waffeln.

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