Zubereitung:Kochen von Pasta

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Rezepte, die diese Kochtechnik verwenden
Spaghetti kochen sprudelnd

Pasta (Nudeln) gibt es in mehreren hundert Sorten, in unterschiedlichen Formen, Farben und Rezepturen, mit Ei oder ohne. In Italien, dem Land der Pasta, sind Nudeln keine Beilage, sondern normalerweise der erste Gang (ital. Primo piatto) eines Menüs. Sie werden nach dem Abtropfen sofort in die vorbereitete Sauce (z.B. klassisches Hackfleischsugo) gegeben, darin geschwenkt und sofort serviert.

Zutaten

  • Pro Person rechnet man 125–150 g (trockene) Nudeln, wenn es sich um ein Hauptgericht handelt. Als Vorspeise oder Beilage reicht die Hälfte.
  • Wasser
  • Salz

Zubereitung

  • Salzwasser zum Sieden bringen (1 Liter je 100 g Nudeln/1 TL Salz je Liter).
  • Nudeln ins sprudelnd kochende Wasser geben.
  • Kurz vor Ablauf der Kochzeit gemäß Packung prüfen, ob die Nudeln al dente sind, d.h. noch leichten Biss haben.
  • Das Kochwasser abgießen, dabei am besten ein Nudelsieb verwenden.
  • Nudeln in den Sugo geben, oder die Soße über die Nudeln gießen.
Sonderfälle
  • Wenn die Nudeln, wie u.a. in Deutschland üblich, als Beilage gereicht werden, dann kann der Sugo einfach ein Stück Butter sein. Das oben beschriebene Prinzip gilt weiterhin: Nudeln kochen, gleichzeitig etwas Butter in einer Pfanne schmelzen, die abgetropften Nudeln in der Pfanne schwenken und dann servieren.
  • Nudeln als Suppeneinlage werden relativ spät in die Suppe gegeben, so dass sie bis zum Servieren ihre planmäßige Kochzeit haben, aber nicht wesentlich länger gekocht wurden.

Tipps für die perfekte Pasta

Nudeln zu kochen ist eigentlich einfach, es gilt nur wenige Punkte zu beachten:

Wassermenge

Viel Wasser verwenden. Zu viel Wasser schadet nicht, zu wenig Wasser ist schädlich. Nudeln müssen im sprudelnden Wasser kochen und sich bewegen können. Sie nehmen beim Kochen Wasser und Salz auf.

Salz

Nudeln nehmen das Salz aus dem Wasser auf. Sie nachträglich zu salzen ist ungünstig, weil das Salz dann nicht mehr in die Nudeln gelangen kann. Die optimal gesalzene Nudel hat ihren Salzanteil also aus dem Wasser, in dem sie gegart wurde. Oft wird auch deutlich zu wenig Salz verwendet. (Als grobe Orientierung erwähnen italienische Hausfrauen und Köche oft den Meersalzgehalt der ca. 2% beträgt. Wenn das Wasser in etwa so salzig schmeckt wie Meerwasser, hat es genügend Salz.)

Öl im Nudelwasser

Setzt man Nudeln mit genügend Wasser auf, dann kleben sie nicht aneinander. Öl im Kochwasser ist in dieser Hinsicht überflüssig, da es oben schwimmt und auf die kochenden Nudeln keinen Einfluss hat.

Kocht man die Nudeln mit zu wenig Wasser, wird das Öl zwar dafür sorgen, dass die Nudeln nicht verkleben. Es sorgt aber auch dafür, dass die Nudeln keine Sauce mehr an sich binden, weil ja schon das Öl an ihnen haftet.

Nudelwasser auffangen

Etwas Nudelwasser beim Abgießen auffangen. Kleben die Nudel zusammen, etwas von dem Wasser zur Pasta geben und schon ist sie wieder locker. Oder man macht es wie die italienische Hausfrau: Das Kochwasser wird nur unvollständig abgegossen (nicht zu lange abtropfen lassen).

Nur in kochendes Wasser

Nudeln unbedingt in kochendes Wasser geben, nicht ins lauwarme oder nur leicht siedende Wasser! Andere Gartemperaturen verursachen eher das Aufquellen der Teigware, was einen pampigen Geschmack ergibt! Beim Beigeben der Nudeln wird das Kochwasser abgekühlt, deshalb sofort wieder aufheizen! Allenfalls Kochtopf kurz abdecken (wenn möglich mit Glasdeckel, damit das Aufschäumen rechtzeitig verhindert werden kann).
Das Kochwasser muss während der gesamten Garzeit sprudeln!

Siehe auch

Die Zeit Wissen - Auf dem Siedepunkt (Warum man das Salz ruhig ins kalte Wasser geben kann.)

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