Zubereitung:Eier kochen

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Ein weich gekochtes Ei ist eine Möglichkeit, ein Ei pur zu verspeisen. Dabei ist es die Kunst, dass da gesamte Eiweiß fest und der gesamte Dotter flüssig ist. Da es sehr schwierig ist, ist das Gericht als "mittel" eingestuft.

Zutaten

Kochgeschirr

Zuerst bringt man einen Topf voll Wasser zum kochen. Die Wassermenge richtet sich nach der Größe und Menge der Eier. Die Eier müssen auf alle Fälle im Wasser schwimmen.

Stechen Sie das Ei an der flacheren Seite mit einem Eierpick an. Wer keinen Eierpick hat kann auch eine Stecknadel verwenden, muss aber sehr vorsichtig sein.

Kocht das Wasser, das Ei vorsichtig in den Topf legen. Durch das Loch in der Schale kann jetzt die im Ei enthaltene Luft entweichen und das Ei springt nicht.

Die Kochdauer beträgt in der Regel:

  • 3–4 Minuten, sofern das Einweiss noch leicht flüssig sein soll
  • 4–5 Minuten, sofern das ganze Einweiss hart gewünscht wird
  • 6–7 Minuten für Wachseier (das Eigelb ist geronnen, aber noch feucht)
  • 8 Minuten für hartgekochte Eier, die z.B. in Scheiben geschnitten werden

Die Zeit wird gemessen, sobald das Wasser zu sprudeln beginnt.

Ist die gewünschte Härte erreicht, das Ei sofort im kalten Wasser abschrecken um den Garprozess zu beenden (Hinweis! Entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass sich durch das kalte Abschrecken die Schale später besser abschälen lässt dient das Abschrecken nur dazu, um den Garprozess zu beenden. Ob sich die Schale lösen lässt oder nicht hängt mit dem Alter der Eier zusammen. Ganz frische Eier lassen sich schlecht schälen - da hilft auch das Abschrecken nichts. Ältere Eier, ab einer Woche nach Legedatum, lassen sich in der Regel auch ohne Abschrecken genauso gut wie mit Abschrecken schälen).

Achtung: Die Kochzeiten können sich deutlich verlängern, wenn die Küche sich in grösserer Höhe über Meer befindet. Der Grund liegt darin, dass die Siedetemperatur des Wassers bei abnehmendem Luftdruck sinkt. So sprudelt beispielsweise das Kochwasser auf der Zugspitze (2963 m.ü.M) bereits bei 90 °C.

Tipp

Eier lassen sich problemlos auch mit wenig Wasser kochen. Zum Aufheizen des Wassers kann Zeit und Energie gespart werden:

  • Den Topf nur 1 cm hoch mit Wasser füllen.
  • Eier ins kalte Wasser legen.
  • Deckel auflegen und Kochherd einschalten.
  • Die Kochzeiten verändern sich nicht, denn der Wasserdampf im Topf hat praktisch die gleiche Temparatur wie das kochende Wasser.

Harte Eier kann man auch so kochen: Eier mit kaltem Wasser bedecken, auf den Herd stellen, nur 1 Minute kochen lassen, dann vom Herd nehmen und 13 Minuten stehen lassen - dann aus dem Wasser nehmen. Diese Methode hat den Vorteil, dass die Eier immer schön (ohne grünen Rand) werden - egal ob auf Meeresniveau oder auf der Zugspitze.

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