Zubereitung:Cocktailparty
aus dem Rezepte-Wiki (rezeptewiki.org)
Der Begriff Cocktailparty ist festgelegt. Sie findet am Nachmittag statt und hat den Sinn, dass sich Leute begegnen, von denen man will, dass sie sich begegnen. Und das in zwanglosem Ambiente. Sie ist kurz und geprägt vom schnellen Wechsel der Besucher. Die Besucher sind dabei meist Leute, die im Umfeld des Veranstalters arbeiten.
Um die Cocktailparty, um die es jetzt gehen soll ist die Party, die im heimischen Garten stattfindet, die keinen geschäftlichen Hintergrund hat. Sommer, Sonne, Sonneschein, viele Leute, und es wird gequatscht und nicht getanzt.
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[Bearbeiten] Ambiente
Bei einer Cocktailparty wird nicht zum Tanz aufgespielt, im Vordergrund steht die Konversation. Man sollte also möglichst viele verschiedene Bereiche schaffen, wo sich die Grüppchen, die sich bilden zwanglos unterhalten können. Bei schönem Wetter bietet es sich an, einige Stehtische im Garten aufzustellen. Darum gruppieren sich dann die Leute.
Aber auch im Haus kann man eine solche Atmosphäre schaffen. Bei Cocktailparties wird gestanden und nicht gesessen. Möbel raus aus dem Partybereich und auch Stehtische platzieren. Dabei sollten Bereiche, die sonst nur praktischen Zwecken dienen nicht Tabu sein. Ein Tisch im Treppenhaus zum Beispiel hat sicher schnell Zulauf.
[Bearbeiten] Musik
Zum Ambiente gehört natürlich auch die Musik. Bei einer Cocktailparty muss natürlich auch Barmusik gespielt werden, ob man sie mag oder nicht. Auf keinen Fall geht Musik, die zum Tanzen einlädt.
[Bearbeiten] Die Werkzeuge
Zunächst benötigt man Eis. Es gibt kaum einen Cocktail, der nicht mit Eis oder wenigstens eiskalt serviert wird. Ein Nachschub an Eiswürfeln nuss immer gesichert sein. Dazu benötigt man zunächst einen Eisbehälter. Das ist ein Gefäß, das isoliert ist und in dem man Eiswürfel vorrätig hält. Man nimmt die Eiswürfel aber natürlich nicht mit der Hand, sondern benutzt eine Eiszange, mit der man die Eiswürdel in die Gläser bringt. Neben dem Eis kann man mit der Eiszange aber auch Früchte zur Dekoration in die Gläser bringen.
Der Boston-Shaker ist das Zentrum der Cocktail-Bar. im Shaker hat fast jeder Cocktail seinen Ursprung. Ein Shaker besteht dabei aus zwei Teilen, einem kleineren Rührbecher rund einem größerem Aufsatzbecher. Man braucht also nur einen Shaker, einen zusätzlichen Rührbecher braucht man sich nicht zu kaufen.
Neben dem Boston-Shaker kann man noch einen normalen Shaker einsetzen. Der hat zwar kein Rührglas, aber die meisten Cocktails werden ohnehin geschüttelt.
Ein schöner Barlöffel gehört natürlich auch dazu. Man kann gerührte Cocktails auch mit einem Teelöffel umrühren. Aber ein wenig Stil sollte sein. Ein Barlöffel ist einem Teelöffel sehr ähnlich, hat aber einen längeren Griff und ist meist moderner gearbeitet.
Man benötigt als ungeübter Barkeeper einen Messbecher, weil man kaum abschätzen kann, wie viel 2 oder 3 cl sind. Ein Messbecher an der Bar sollte kein gewöhnlicher Messbecher sein, sonder er sollte schon etwas hermachen.
Um die verschiedenen Früchte zu schneiden, die man zur Dekoration der Cocktails benötigt, braucht man ein scharfes Messer. Auch hier sollte man von einen normalen Messer Abstand nehmen und ein Messer verwenden, dass schön aussieht.
Will man Cocktails herstellen, die zwar mit Eis gemixt werden, aber ohne Eis serviert, dann benötig man ein Barsieb. Ein Barsieb ist für jedes Glas variabel und kann auch am Shaker verwendet werden.
Ein geöffneter Wein oder Sekt sollte gekühlt werden. Dafür gibt es schöne Sektkühler. Sie sind einem Eisbehälter sehr ähnlich, aber der Form von Sektflaschen angepasst.
Als Barkeeper braucht man noch einige andere Utensilien. Da neben Cocktails an der Bar auch andere Getränke ausgeschenkt werden, benötigt man einen schönen Flaschenöffner, der keine scharfen Kanten haben sollte, sonst hat man schneller eine Blase am Zeigefinger, als einem lieb ist. Wenn auch Wein getrunken wird benötigt man auch einen Korkenzieher. Es gibt auch schöne kombinierte Korkenzieher mit Flaschenöffner. Die sind in der Handhabung aber gewöhnungsbedürftig. Man muss Erfahrungen sammeln, was einem am besten von der Hand geht.
[Bearbeiten] Dekoration
Als Dekoration für einen Cocktail eignen sich zunächst einmal Früchte. Am häufigsten werden Zitronen, Orangen und Ananas verwendet. Man sollte sich bei einer cocktailparty reichlich mit Zitronen, Orangen und Ananas eindecken. Man sollte ausschließlich frische Früchte verwenden, Früchte aus der Dose verfälschen den Geschmack doch erheblich.
Schöne Farben bekommt man durch die Verwendung von Beeren. Ob Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren oder Erdbeeren, alle Beeren bieten eine schöne Optik für Cocktails. Dazu gesellen sich noch die Cocktailkirschen, aus vielen Cocktails nicht wegzudenken.
ist der Martini oder an den Martini angelehnter Cocktail im Programm, benötigt man Oliven. Bei Cocktails verwendet man entsteinte, grüne Oliven.
Bei Cocktails die sehr frisch sind, kann man zum unterstreichen der Frische Minze einsetzen. Ein paar grüne Blätter machen den Cocktail schöner und weisen auf den frischen Geschmack hin.
Bei einigen Cocktails werden die Ränder des Glases mit Zucker oder Salz dekoriert. Man sollte sich, wenn man solche Cocktails anbieten will, eine Station einrichten, in der man den Rand schnell mit Zucker oder Salz dekorieren kann. Man taucht das Glas mit dem Rand in Wasser, und dann in Zucker oder Salz. Der Salzrand sollte zwei Millimeter nicht überschreiten.
Im Handel bekommt man viele Dinge zu kaufen, die einen Cocktail dekorieren können. Schirme Spießchen und noch vieles mehr. In der Welt der Cocktails geht man mit Farben und großzügigen Dekorationen offensiv um. Viel ist oftmals viel. Lassen sie ihrem Geschmack feien Lauf und drücken sie der Party ihren eigenen Stempel auf.
[Bearbeiten] Die Bar
Der zentrale Punkt der Cocktail-Party ist die Bar. Sie muss deswegen auch in der Mitte der Räumlichkeiten, in denen die Party gefeiert wird, liegen. Um die Bar herum sollten einige Plätze sein, an denen man sich aufhalten kann. Denn es muss etwas los sein an der Bar. Nichts ist schlimmer als eine Bar, zu der die Leute nur kommen, um sich ein Getränk zu bestellen und dann gleich wieder weg sind.
Die Bar ist das Zentrum der Cocktail-Party, hier sollte etwas los sein. Aber auch hier gilt, dass die Musik nicht zu laut sein sollte. Man soll sich unterhalten.
[Bearbeiten] Vorbereitung
Man sollte nicht unterschätzen, dass eine Cocktail-Party ein teurer Spaß wird. Allein die Spirituosen, die man benötigt, um eine Cocktail-Party zu veranstalten sind schon sehr teuer. Dazu kommt dann noch der böse Blick der Kassiererin, der einen zum hochwertigen Alkoholiker macht.
Die Erfahrung sagt, dass ein bestimmter Cocktail an einem bestimmten Tag gut geht. Man sollte also darauf vorbereitet sein und jedes Getränk doppelt zur Verfügung haben.
Man sollte das Angebot von Cocktails nicht zu weit ausbreiten. 10 verschiedene Cocktails reichen sicher aus, die kann kaum jemand alle probieren, ohne total betrunken zu sein. Bei Cocktailparties besäuft man sich auch nicht. Man genießt die Cocktails.
Die verschiedenen Cocktails sollten sich vom Stil her aber deutlich unterscheiden. Die meisten Leute haben überhaupt keine Ahnung von Cocktails. Jeder Cocktail, den der Gast auf einer Cocktail-Party trinkt, sollte etwas besonderes sein.
Die meisten alkoholischen Getränke werden nicht schlecht, so lange man sie auch stehen lässt. Man sollte seine Cocktail-Bar also langsam füllen. Hier mal eine Flasche Gin gekauft, hier mal eine Flasche Whisky. Für Cocktails brauchen das nicht sehr hochwertige Produkte zu sein. Bei einem Cocktail zählt die Zusammenstellung der Aromen.
Es müssen ausreichend „nicht-alkoholische Getränke“ vorhanden sein. Den Durst soll sich der Gast nicht mit den Cocktails löschen, sondern mit anderen nicht-alkoholischen Getränken. Man trinkt zwischendurch Mineralwasser, Cola oder Limonade. Am besten ist es, wenn man die Limonade selber hergestellt hat.
Das mixen der Cocktails sollte man als Barkeeper drauf haben. Als Veranstalter ist man in der Regel auch Barkeeper. Also vor der Party üben. Was sind 6 cl, was sind 3 cl. Das sollte man schon wissen und abmessen können, dass die Cocktails auch gelingen. Manche Cocktails kann man vorbereiten, indem man eine größere Menge vorab mischt, die man dann nur noch abseihen muss. Geht dieser Cocktail an diesem Abend nicht, hat man dann aber einen großen Rest, den man wegschmeißen muss.
Auf Cocktailparties wird normalerweise nichts zu Essen angeboten. Nichts desto trotz sollte eine gute Auswahl an Chips, Cracker, Salzstangen, Nüssen und andere Knabbereien vorhanden sein. Man kann auch Häppchen anbieten.
An der Theke muss ausreichend frisches Obst zur Dekoration vorhanden sein. Orangen, Zitronen, Melonen, Ananas und Zitronenmelisse sind ein Muss. Man sollte diese Dekorationen im Überfluss haben, denn man kann die Reste schnell für den Hausgebrauch weiter verarbeiten. Cocktailkirschen darf man nicht vergessen.
Trinkhalme, Mini-Sonnenschirme und weitere Dekoration sollte vorhanden sein. So macht man aus einem einfachen Cocktail schnell ein Erlebnis. Es gibt noch unzählige andere Möglichkeiten einen Cocktail zu dekorieren. Es ist schön, wenn der Cubra-Libre des ersten Gastes anders aussieht, als der des Zweiten.
Man muss reichlich Eis im Haus haben. Eiswürfel ohne Ende und auch Crushed Ice vorbereiten. Cocktails benötigen in der Regel Eis. Wenn das Eis ausgeht, ist die Party zu Ende. Es gibt im Handel Beutel, in die man Wasser füllen kann, aus denen dann Eiswürfel werden. Davon genug vorbereiten.
[Bearbeiten] Die Party
Da man selber in den meisten Fällen der Barkeeper ist (deswegen macht man ja die Party ja eigentlich), ist man nur für das leibliche Wohl der Gäste verantwortlich. Für die Unterhaltung müssen alle selber sorgen. Dies ist ja der Sinn einer solchen Party.
Am schönsten ist es, wenn man den Cocktail vor seinem Empfänger direkt mixt. Das ist eine persönliche Geste an den Gast und spiegelt die persönliche Wertschätzung wider. Und es beinhaltet einen kleinen Platz für ein Gespräch. Deswegen veranstaltet man Cocktail-Parties.
Eine wichtige Aufgabe des Barkeepers ist es auch, die Gäste darauf hinzuweisen, dass es Cocktails in sich haben. Auf Cocktailparties besäuft man sich eigentlich nicht. Sie dient mehr der Konversation. Wer Cocktails nicht kennt, gerät schnell in eine Situation, die er eigentlich nicht möchte, weil man den Alkohol aus vielen Cocktails nicht herausschmeckt und man nicht damit umzugehen weiß (wie etwa mit Bier, wo man aus der Erfahrung sagen kann, wie es auf einen wirkt).
Wichtig ist es, auch alkoholfreie Cocktails anzubieten. Am Besten nicht nur einen oder zwei. Da sollte man großzügig sein. Es gibt ja genug alkoholfreie Cocktails. Der eine muss Auto fahren, der andere trinkt keinen Alkohol und es gibt noch viele andere Gründe, warum man keinen Alkohol trinken möchte.
Zur Zubereitung von Cocktails gehört auch immer eine kleine Show dazu. Die sollte man als Barkeeper schon drauf haben. Barkeeper sind zurückhaltend, mischen sich in Privatangelegenheiten nicht ein und hören zu. Ist man bei einer Cocktailparty der Barkeeper sollte man dies wissen und umsetzen.
Hat der Gast besondere Wünsche, versucht man als Barkeeper diesen natürlich soweit wie man kann nachzugehen. Ein Weg in den Keller darf nicht zu lang sein, um dem Gast einen Wunsch zu verwehren.
[Bearbeiten] Nach der Party
Die meisten alkoholischen Getränke halten sich auch wenn sie geöffnet sind sehr lange. Die Früchte muss man dagegen schnell verarbeiten. Aber wegschmeißen ist zu schade. Am nächsten Tag kann man einen schönen Fruchtsalat davon machen. Wenn man alleine ist, kann man die Früchte auch auspressen und für den nächsten Morgen einen schönen frischen Fruchtsaft herstellen.
Alle Flaschen sorgfältig verschließen. Sind Flaschen nicht gut verschlossen, geht Aroma verloren. Also vor dem Wegstellen, die Flaschen gut verschließen.
Informationen sammeln. Welcher Cocktail hat geschmeckt, welcher nicht so, was hat gefallen, was nicht so. Erfahrungen für die nächste Cocktailparty.

