Raclette

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Raclette
Raclette
Rezeptmenge für: pro Person
Zeitbedarf: Kartoffeln kochen,
Zubereitung und
Tischdecken: 1 Stunde
Hinweise: Enthält Alkohol: nein Vegetarisch: ja
Schwierigkeitsgrad: leicht

Das Raclette ist ein typisches Winteressen der französischen und schweizer Bergregionen, passend zu allerlei festlichen Angelegenheiten. Das Wort Raclette stammt aus dem Französischen und bedeutet schaben. Die Hälfte eines Käselaibes wird auch heute noch am Kamin so lange erhitzt, bis die Oberfläche des Käses beginnt, Blasen zu werfen, wird anschließend mit einem Holzschaber auf einen Teller heruntergeschabt und sofort dem Gast serviert.

Geschichte

Ende des 19. Jahrhunderts ist das Gericht in Frankreich entstanden. In der Kälte der Weinberge während der letzten Tage der Weinlese entzündeten die Winzer und Traubenleser nach der Arbeit ein knisterndes Rebholzfeuer, um sich daran zu erwärmen. Sie spießten mitgebrachten Käse auf einen dünnen Ast oder auf die Klinge ihres Taschenmessers und hielten ihn ins Feuer. Den abtropfend schmelzenden Käse ließen Sie auf Brotstücke laufen und reichten es in die Runde: Das Raclette war geboren! Ein Raclette-Essen ist nicht nur ein Gericht, sondern ein Erlebnis für alle Gäste. Jeder bereitet selbst im Pfännchen seine Portion, wobei die Standardkombination Käse und Pellkartoffeln ist. Dazu passt, je nach Geschmack, Schinken, Blutwurst, Oliven, Lauch, Obst, Spargel, Champignons, Krabben und anderes. Sehr gut schmecken die Käsesorten aus den Regionen des schweizerischen Wallis, der französischen Auvergne, aus dem französischen Savoyen, der Franche-Comté und den beiden australischen Käsesorten Heidi Farm Raclette und Maleny Raclette.

Zutaten

Kochgeschirr

Zubereitung

  • Die Pellkartoffeln garkochen.
  • Die einzelnen Zutaten in Schälchen oder Platten bereitstellen.
  • Den Raclettegrill einschalten.
  • Die Weinflaschen entkorken.
  • Der Gast ist jetzt gefordert: In jedes Pfännchen ein Stück einer 5 mm dicken Käsescheibe legen und etwa 5 Min. schmelzen lassen. Wenn er goldfarben ist, kann er auf den Teller gleiten.

Galerie

Beilagen

Varianten

Andere Ausgaben